es regnet aus allen winkeln. ich traue meinen augen kaum, gebe meinem verstand kaum mehr raum. ein stürmischer wellengang pendelt mich hin und her, in sinuskurven und stets von einer amplitude zur nächsten, und zwischendrin beide arme ausgestreckt, links und rechts in je einem hügel aus wasser bis sie über mich zusammenschlagen. in wirklichkeit sitze ich aber in der küche und frage mich, ob du den regen überhaupt bemerkst. es sind gerade erst stunden ohne dich und doch fühlt es sich mehr an. nichts geht zu halten, was bleibt sind nasse hände. es war die üble ungewissheit, ob der wind in mich hinein oder über mich hinweg fegt, die ungewissheit, ob man auf die blüten oder den regen achten sollte. bitte werde wieder gesund.