May 2011
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ich renne um mein leben als könne ich mit der kraft die ich hier aufbringe noch etwas hinzutun ich renne als könne ich die uhrzeiger antreiben, sich endlich zu bewegen ich renne damit mir alles abgeht was nicht hierhin gehört ich renne um zu zeigen dass ich rennen kann ich renne um zu rennen und im rennen wird alles andere klein.
danach wollte ich die farbe und den wind mit dem...
gefunden was ich schon immer wollte
und als jemand schlief und da schlief jemand
fehlte mir nichts mehr
mit meinem vorrat an bildern bin ich schnell weg
eine schnur
die sich langsam in meine linke schulter gearbeitet hatte erinnerte mich
daran dass alles echt war.
so tief rot
ich stehe hier. ich kann wachsen und nicht auffallen. ich kann mich durch deinen blick verändern und durch jeden weiteren eine andere bedeutung annehmen. ich habe einen anfang und am anfang bin ich mutter. ich habe ein ende und das ende kann belanglos sein oder unsagbar. meistens lüge ich und werde überall geklaut. und wer ahnt, was dabei in mir vorgeht, streicht mich weg. zu oft bin ich an...
nicht die dinge beunruhigen uns, sondern die meinung über die dinge, die eigene...
– f.n. aristoteles
ich weiß, dass alles, was passiert, so sein muss ...
das zu tun will ich und das zu zeigen. während ich das zeige, verstanden zu werden, will ich und dafür geliebt. ganz schön dreist, so etwas jemand fremdes abzufordern, deshalb würde ich es gerne ausrichten und jemanden darauf reagieren lassen. dann wäre es der falsche zeitpunkt, ohnmächtig zu werden.
die pausen dazwischen sind gut um sich selbst nicht zu verlassen. es fällt mir wieder ein es geht mir nahe, klar, abstoßen will ich es nicht eine taschenlampe brauch ich nicht denn es ist nicht dunkel wozu sollte ich alles sehen wollen, wenn alles, was ich sehen muss, hier ist. dann eben das meinte ich, fällt es mir wieder ein.
einer sieht die wolke groß weich voller licht und sobald er...
was ich versucht habe dass ich dich gesucht habe im schatten, der meiner war der mich aufhielt zu erkennen der fleck, den ich berühren wollte und ich traute mich, aber konnte nicht dann war es als sei mein traum in sich selbst eingeschlafen und ich bin aufgewacht ohne körper den ich noch suchte. bis mir klar wurde
etwas
ist
aufgebrochen
den februar ernstnehmen, wenn er es ernst meint. dann die erwartung wieder zurücknehmen. alles wieder zurücknehmen und sich beim februar entschuldigen. ihn machen lassen, er hat es besser gewusst. geduld, die der märz auszahlt. sonne, die es ausstrahlt. elf. das heißt nach zwei jahrzehnten kommt wieder eins hinzu. zwanzig. das sind finger und zehen als summe zusammengenommen ganz. um ganz zu...
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der stumme macht es ihrer sprachunfähigkeit gleich der stumme wartet vor einer tür
beide bleiben, keiner macht anstalten, auf den anderen zuzugehen.
die kunst der diplomatie besteht darin, seinen gegner hinzuhalten.
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und ich kann den blick vom himmel einfach nicht lösen aus angst ihn zu verpassen aus angst vor einem gruß der gerade ankommt und sende ein lachen zurück, siehst du, es geht uns gut. dabei weiß ich ganz genau
und zwinge mich in verhaltenheit über mein wissen was mir vorkommt wie ein geheimnis, das sich keinem erklärt.
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ohne anstrengung die der entfernung gerecht sei bin ich da hinein geraten und ohne mich zu bewegen bin ich wieder aus ihr heraus dass die kilometer nur im außen existieren hätte ich gern jemandem verraten. warum weiß ich nur, das ist es hat es sich zum motor der tage verselbstständigt tage, die ich ablaufe nach einem plan, der aus ihnen hervorgekommen ist der auf einmal vor mir stand der irre...